über profitize
Personalkosten im Hotel richtig steuern
Warum Hotels durch datenbasierte Produktivitätssteuerung ihre Marge sichern
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Personalkosten sind im Hotel der größte Kostenblock und gleichzeitig einer der sensibelsten. Zwischen Forecast, Dienstplanung und tatsächlicher Auslastung entsteht schnell ein Ungleichgewicht. Der profitize Produktivitätstracker verknüpft Nachfrage und Arbeitszeit systematisch und macht sichtbar, wo Stunden Geld kosten oder Gewinn sichern.
Wenn Planung nicht mit der Realität Schritt hält
Hotels sind es gewohnt, mit Forecasts zu arbeiten. Belegung, Umsatz, Pick-up - all das wird analysiert, bewertet und strategisch genutzt.
Weniger systematisch betrachtet wird jedoch eine zentrale Frage:
Passt der Personaleinsatz zur erwarteten Nachfrage?
In vielen Betrieben entstehen Dienstpläne noch immer aus Erfahrung, Routine oder Vorjahreswerten. Das funktioniert, solange Nachfrage stabil bleibt. Doch in Zeiten kurzfristiger Buchungen, steigender Löhne und volatiler Märkte reicht dieses Vorgehen nicht mehr aus.
Die Auswirkungen zeigen sich oft erst mit der Lohnabrechnung:
- Überstunden in starken Wochen
- Überbesetzung in ruhigen Phasen
- steigende Personalkostenquote trotz guter Auslastung
Das Problem ist nicht mangelnde Kontrolle, sondern fehlende Verknüpfung.
Forecasting endet nicht beim Umsatz
Ein Forecast zeigt, wie viele Gäste voraussichtlich kommen.
Er zeigt aber auch, wie viel operative Leistung entstehen wird.
Mehr Anreisen bedeuten mehr Zimmerreinigung.
Höhere Belegung erfordert mehr Präsenz im Service.
Volle Frühstücksräume erhöhen den Personalbedarf in Küche und Service.
Trotzdem werden Nachfrageprognosen und Arbeitszeitplanung in vielen Hotels getrennt betrachtet. Genau hier setzt der profitize Produktivitätstracker an.
Das Feature verknüpft Forecast-Daten mit tatsächlichen Arbeitszeitinformationen aus dem HR-System. Es macht sichtbar, ob geplante Stunden zur erwarteten Auslastung passen, oder ob ein Ungleichgewicht entsteht.
Zeichnet sich beispielsweise eine intensive Woche ab und gleichzeitig sind mehrere Mitarbeitende abwesend, wird diese Konstellation frühzeitig erkannt. Der Produktivitätstracker schlägt vor, Schichten anzupassen oder Kapazitäten anders zu verteilen.
Wichtig dabei:
Es handelt sich nicht um automatische Eingriffe oder starre Vorgaben. Die Entscheidung bleibt beim Hotelier. Der Produktivitätstracker liefert Orientierung - keine Anweisung.
Praxisbeispiel: 40 Zimmer, 10 % weniger Personalkosten
Ein eigentümergeführtes Hotel mit 40 Zimmern stand vor einer vertrauten Situation:
Die Auslastung war stabil, der Umsatz zufriedenstellend, dennoch stiegen die Personalkosten kontinuierlich. Die Quote lag bei rund 38 % des Umsatzes.
Auf den ersten Blick schien alles im Rahmen. Erst durch die Analyse mit dem profitize Produktivitätstracker wurden strukturelle Abweichungen sichtbar:
- Housekeeping war an schwächeren Tagen überbesetzt
- Im Service entstanden regelmäßig Überstunden an Spitzentagen
- Urlaubsplanung und Saisonverträge waren nicht mit der tatsächlichen Nachfrage abgestimmt
Die Verknüpfung von Forecast und Arbeitszeitdaten machte deutlich, in welchen Wochen deutlich mehr Stunden geplant waren, als wirtschaftlich sinnvoll gewesen wären.
Durch gezielte Anpassungen, flexiblere Schichtmodelle, vorausschauendere Urlaubsplanung und bessere Abstimmung zwischen Abteilungen - sank die Personalkostenquote innerhalb eines Jahres von 38 % auf rund 34 %.
Das entspricht einer Reduktion von rund 10 %.
Bei einem Jahresumsatz von 2 Millionen Euro bedeutet das eine Entlastung von etwa 80.000 Euro pro Jahr.
Entscheidend:
Es ging nicht um Personalabbau, sondern um präzisere Steuerung.
Kleine Abweichungen, große Wirkung
In der Hotellerie summieren sich scheinbar kleine Unterschiede schnell.
Zwei zusätzliche Mitarbeitende pro Woche à 40 Stunden bei durchschnittlichen Lohnkosten von 20 Euro pro Stunde verursachen über 3.000 Euro Mehrkosten im Monat - also mehr als 36.000 Euro im Jahr.
Ohne strukturierte Transparenz bleiben solche Effekte oft unentdeckt.
Der profitize Produktivitätstracker analysiert tagesaktuell Daten aus PMS, HR-System und Finanzstruktur. Er erkennt Muster, zeigt Abweichungen zwischen Nachfrage und Personaleinsatz und unterstützt dabei, frühzeitig gegenzusteuern - bevor sich Fehlplanungen im Monatsabschluss niederschlagen.
Produktivität bedeutet Passgenauigkeit
Produktivität im Hotel heißt nicht, möglichst wenig Personal einzusetzen.
Es bedeutet, Personal passend zur Nachfrage einzuplanen.
Wer Forecast und Arbeitszeit systematisch verbindet, gewinnt:
- Stabilere Personalkostenquoten
- Weniger operative Hektik
- Mehr Planungssicherheit für Mitarbeitende
- Klarheit für Eigentümer und Investoren
Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten entscheidet diese Transparenz über die tatsächliche Profitabilität eines Betriebs.
Wenn aus Planung Steuerung wird
Hotels haben gelernt, ihre Preise dynamisch zu steuern.
Die nächste logische Entwicklung liegt in der dynamischen Steuerung des Personaleinsatzes.
Der profitize Produktivitätstracker macht sichtbar, wie Nachfrage, Stundenleistung und Kostenquote zusammenhängen. Er ersetzt nicht die Entscheidung des Hoteliers, aber er schafft die Grundlage dafür.
Denn am Ende entscheidet nicht die Auslastung allein über den Gewinn,
sondern wie präzise Stunden, Servicequalität und Kosten zusammenspielen.
Und genau dort entsteht nachhaltige Profitabilität.
Oder kontaktieren Sie uns.
Kontaktieren Sie uns einfach via E-Mail. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören bzw. zu lesen.
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